Indien

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Eine Bootcamp-Reise von und mit Calvin Hollywood.
Delhi, Jaipur und Agra (das goldene Dreieck) waren die drei Städte, die wir Ende September innerhalb einer Woche besucht haben.

Zum Ende der Monsunzeit war die Luft nicht ganz so staubig und es stank auch nicht so schrecklich, wie ich im Vorfeld gehört hatte. So viele Menschen, die offensichtliche Armut, freilaufende Tiere wie Kühe, Affen, Hunde und eine dauerhafte Geräuschkulisse aus vielfältigem Straßenlärm. All das hat mich am Ende mehr fasziniert als abgeschreckt und ich war sicher nicht das letzte Mal im Land der Gegensätze.

Eine Fotoreise mit dem Schwerpunkt Streetfotografie war für mich persönlich eine besondere Herausforderung. Unbekannte Menschen ansprechen und dann fotografieren – das war mir fremd und ich habe mich mit dem Gedanken daran anfangs etwas schwer getan. Meine Bedenken sind allerdings schnell verflogen, da viele Inder in den Ballungszentren gleich mit dem internationalen Zeichen für Geld auf die Touristen zugehen und dann für ein paar Aufnahmen posieren. Es kann auch passieren, dass man jemanden anspricht, der kein Geld haben möchte. Im Gegenzug werden aber Freunde oder die gesamte Familie dazu gebeten, um sich mit „der exotischen Europäerin“ fotografieren zu lassen. Das dauert dann schon mal 20 Minuten und hier ist Geduld gefragt…

Die Zeit, die wir beim Hilfsprojekt Why (www.projectwhy.org) verbringen konnten, war für mich ganz besonders eindrucksvoll. Kinder erhalten dort Schulbildung und es wird medizinische Grundversorgung von der gemeinnützigen Organisation angeboten. Staatliche Unterstützung gibt es leider nicht und deshalb werde ich 30% von jedem verkauften Bild meiner Indienreise an das Projekt Why spenden.